Elektromobilität stärken: Elektrofahrzeuge parken, laden und direkt abrechnen

Thüringer Verbundprojekt zur Stärkung von Elektromobilität geht ins zweite Jahr

 

Seit einem Jahr entwickeln fünf starke Thüringer Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam ein innovatives Geschäfts- und Servicemodell zur Optimierung und Abrechnung von Ladevorgängen in öffentlichen Parkhäusern. Aktuell arbeiten das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), das Fachgebiet Energieeinsatzoptimierung der TU Ilmenau, die JustOn GmbH, die EFR GmbH und die Flughafen Erfurt GmbH in der dritten Projektphase. Gefördert wird das Vorhaben vom Freistaat Thüringen und kofinanziert durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 

Jena, 12.03.2020          Elektroautos parken und gleichzeitig laden ist in Deutschland längst möglich. Dennoch sind Ladestationen rar gesät, was der Anzahl der bislang in Deutschland zugelassenen rund 200.000 E-Autos entspricht. Diese Zahl wird schnell wachsen und damit die Notwendigkeit, zum Beispiel Parkhäuser umfassend mit Ladesäulen auszustatten. Hardwaretechnisch ist dies längst möglich. Welche Funktionen aber muss ein Softwaresystem bieten, um Fahrzeuge effektiv zu laden, Ladeprozesse automatisch abzurechnen und Stromnetze während der Stoßzeiten nicht völlig zu überlasten?

 

Effektives Lastenmanagement und digitale Abrechnung von Ladeprozessen

 

„Wenn Ladevorgänge intelligent verteilt werden, besteht weder die Gefahr, dass das Stromnetz überlastet wird, noch die Notwendigkeit es auszubauen“, behauptet Marko Fliege, CEO der JustOn GmbH und damit einer der Partner im Thüringer Verbundprojekt, das seit Januar 2019 ein innovatives Geschäfts- und Servicemodell für virtuelle Parkhausspeicher entwickelt. Neben JustOn, denen die Projektaufgabe zukommt, eine Abrechnungsplattform zu entwickeln, die die Nutzer und Betreiber von virtuellen Parkhausspeichern einbindet, sind vier andere Partner aus Forschung und Wirtschaft im Boot. Die EFR GmbH zeichnet für die Hardware in Form von Ladesäulen verantwortlich. Das Fachgebiet Energieeinsatzoptimierung der TU Ilmenau entwickelt in enger Zusammenarbeit mit dem Institutsteil Angewandte Systemtechnik (AST) des Fraunhofer IOSB ein System zur Optimierung des Last-Managements, das eine ideale Auslastung ermöglicht und so Überlastungen ausschließt. Der Parkhausbetreiber Flughafen Erfurt GmbH stellt die Liegenschaft zur Verfügung und bietet zukünftig potenzielle Nutzer.

Flexibilisierung von Ladevorgängen als Grundkonzept

 

Die Grundidee dabei ist die Flexibilisierung von Ladevorgängen. Nicht alle parkenden Fahrzeuge müssen zum selben Zeitpunkt geladen oder über gleich lange Zeiträume geladen werden. Unter der Prämisse, dass es Kurzzeitparker und Langzeitparker gibt, einige in der Nacht und andere am Tag tagsüber parken, können über eine intelligente Verteilung langsame Ladezeiten, Ladespitzen und Überlastungen vermieden werden. Unterschiedliche Preismodelle schaffen Anreize für Fahrzeughalter, nicht während der Stoßzeiten zu laden. Über die zu entwickelnde Applikation lassen sich Ladevorgänge für Nutzer und Betreiber ideal planen und zu verschiedenen Preisen abrechnen.

 

Erfolgreicher Abschluss der Analyse- und Konzeptionsphase

 

Bis zum September 2019 wurden die ersten beiden Arbeitspakete – Analyse und Konzeption – erfolgreich abgeschlossen, so dass sich die Projektgruppe aktuell in der Implementierungsphase befindet.  Das heißt, in den ersten Arbeitspaketen wurden unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen analysiert, technische Anforderungen bestimmt, bereits bestehende technische Lösungen untersucht und daraus Systemlösungen abgeleitet. Geklärt wurden neben Möglichkeiten zur Installation von Testanlagen und Ladesäulen, steuerrechtliche Anforderungen, Eichrechtskonformität und die Kompatibilität von Software und Hardware. Ergebnis dieser Phase ist ein Systemkonzept, dass die Lösung mit allen Leistungs- und Entwicklungsanforderungen, mögliche Einflussfaktoren sowie deren wirtschaftliche Wirkung beschreibt.

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Weniger Arbeitszeit – gleiches Gehalt: Wenn der Chef große Geschenke macht

Freiday: Im Thüringer Softwareunternehmen JustOn ist jeder zweite Freitag frei

 

Jena, 25.09.2019           Ab dem 1. Oktober 2019 bleiben die Büros bei JustOn jeden zweiten Freitag leer.  Marko Fliege, Geschäftsführer des Jenaer Softwareunternehmens, schenkt seinen Angestellten zwei Tage pro Monat. Durchschnittlich arbeiten die JustOn-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann nur noch 36 Stunden in der Woche, werden aber für 40 bezahlt. Ein solcher Schritt ist für ein Unternehmen dieser Größe eine Herausforderung, die Mut und viel Vertrauen in die Belegschaft voraussetzt.

 

Ein großer Schritt in Richtung New Work

 

Daher hat sich Marko Fliege vor seiner Entscheidung eingehend mit New-Work-Konzepten auseinandergesetzt. Und er ist davon überzeugt: „Diese Veränderung wird sich auf vielen Ebenen positiv auf JustOn auswirken. Wir arbeiten bereits seit einigen Jahren mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und haben nur gute Erfahrungen gemacht. Unser Team fühlt sich dadurch freier und motivierter.“ Mit Einführung der freien Freitage erwartet der Unternehmer eine weitere Steigerung der Motivation und Kreativität. Er geht außerdem davon aus, dass Arbeitsprozesse wesentlicher effizienter gestaltet werden. „Und ich bin sicher, dass wir mit diesem besonderen Arbeitszeitmodell auch neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen“, fügt Fliege an.

Wissenschaftliche Begleitung durch Universität Erfurt

 

Wissenschaftlich begleitet wird der Prozess durch ein Psychologen-Team der Universität Erfurt, koordiniert von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dr. Christine Johannes: „Wir freuen uns sehr, JustOn auf diesem neuen Weg unterstützen zu dürfen. Dabei interessiert uns, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre aktuelle Arbeitssituation wahrnehmen und ob sich diese Wahrnehmung verändert. Zudem möchten wir die Auswirkungen der Reduktion auf die Strukturierung der Arbeitszeit und das alltägliche Erleben der Arbeit genauer verfolgen.“ Über Fragebögen, Tagebuchstudien und persönliche Interviews bringen die einzelnen Angestellten ihre ganz individuelle Wahrnehmung in die Untersuchung ein.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der JustOn GmbH selbst sind schon gespannt, wie sich die Veränderung auf ihre Arbeit, ihr Arbeitserleben und ihre freie Zeit auswirken wird.

 

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Automatischer Datentransfer von JustOn zu GetMyInvoices

GetMyInvoices importiert Dokumente aus JustOn

 

Kassel/Jena, 12. Juli 2019      Die Rechnungsmanagementlösung GetMyInvoices verfügt ab sofort über einen Connector zur Abrechnungssoftware JustOn Billing & Invoice Management. Darüber lassen sich in JustOn erstellte Rechnungen zu GetMyInvoices exportieren. Von dort aus können sie automatisch in zahlreiche weitere Lösungen übertragen werden.

 

„Dies stellt einen großen Vorteil für alle Anwender von JustOn Billing & Invoice Management dar“, betont Marko Fliege, CEO von JustOn, und erläutert: „Unsere Kunden können damit in JustOn erzeugte Ausgangsrechnungen automatisch über GetMyInvoices zu einer Vielzahl von Buchhaltungslösungen weiterleiten, sie dort verbuchen oder mit dem Steuerberater teilen.“

 

Björn Kahle, COO von fino, Anbieter von GetMyInvoices, ergänzt: „Die Anwender profitieren davon, dass sich alle Dokumente in der zentralen Belegverwaltung von GetMyInvoices an einem Ort befinden.“ Denn GetMyInvoices lädt auch Eingangsrechnungen aus Tausenden Online-Portalen automatisch herunter, importiert Rechnungen aus E-Mail-Postfächern gescannte Belege und Dokumenten aus Drittlösungen wie Cloudspeicher. Dabei werden relevante Informationen ausgelesen. Sämtliche Dokumente lassen sich über den Webbrowser einfach organisieren, archivieren und automatisch zu zahlreichen anderen Anwendungen übertragen. Die Spanne reicht von Dokumentenmanagementsystemen über Steuerberaterlösungen bis hin zu Clouddiensten. Somit wird GetMyInvoices selbst bei hochindividuellen Workflows zur Drehscheibe für Dokumente und hilft Anwendern, Zeit und Geld zu sparen.

 

Die automatische Datenübertragung aus JustOn lässt sich in wenigen Schritten im Backend von GetMyInvoices einrichten. Dafür müssen Anwender lediglich den Menüpunkt „Synchronisation“ aufrufen, dann werden sie durch den Prozess geführt.

 

Über JustOn:

Die JustOn GmbH ist ein führender Anbieter für automatische Rechnungsabwicklung auf der Salesforce-Plattform. Die von JustOn entwickelte innovative Software JustOn Billing & Invoice Management digitalisiert alle Rechnungs-, Zahlungs- und Forderungsprozesse in mittelständischen Unternehmen und ist in bestehende IT-Systeme integrierbar. Ursprünglich als Erweiterung für das weltweit führende CRM-System Salesforce entstanden, lässt sich die Applikation inzwischen in alle anderen CRM- und ERP-Systeme integrieren oder über Konnektoren mit Buchhaltungs-, Projekt- und Vorgangsmanagementsystemen verknüpfen. Mit JustOn sparen Unternehmen nicht nur Zeit und Kosten bei der Rechnungserstellung, sondern die Software ermöglicht ihnen ebenfalls die transparente und fundierte Auswertung von Schlüsselkennzahlen wie MRR oder Kundenfluktuationsraten. Weltweit nutzen namhafte Kunden die cloudbasierte Software zur Abrechnung von XaaS-Geschäftsmodellen und Verbrauchsdaten. https://www.juston.com/

 

Ihr Redaktionskontakt:

JustOn GmbH
Dr. Inka Daum
Mälzerstraße 3
07745 Jena
Tel.: +49 3641 55 985 81
E-Mail: id@juston.com

 

Über GetMyInvoices:
GetMyInvoices ist eine Lösung für cloudbasiertes Rechnungsmanagement, die insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen adressiert. Sie ruft aus mehr als 5.000 Online-Portalen sämtliche Dokumente automatisch ab – inklusive Erfassung von Rechnungsdatum sowie -summe. Zusätzlich importiert die Software Rechnungen, die per E-Mail eingehen und per Smartphone oder Tablet gescannt werden. Das Ablegen der Dokumente erfolgt übersichtlich in einer zentralen Belegverwaltung. GetMyInvoices ermöglicht die Synchronisierung der Dokumente mit anderen Systemen, Online-Buchhaltungen und Steuerberatern. Darüber hinaus können die Belege per E-Mail, FTP oder WebDav in Buchhaltungsprogramme und Dokumenten-Management-Systeme übertragen werden. Die Lösung ist intuitiv zu bedienen und teamfähig. Anwender profitieren von mehr Übersicht, weniger Aufwand bei der Buchhaltung sowie mehr Zeit für unternehmerische Ideen. GetMyInvoices ist in fünf Leistungsumfängen erhältlich: Essential, Small, Standard, Professional und Enterprise. Weitere Informationen: https://www.getmyinvoices.com

 

Ihre Redaktionskontakte:

fino data services GmbH
Björn Kahle
Universitätsplatz 12
D-34127 Kassel
Tel.: +49 4550 99 690 02
E-Mail: press@getmyinvoices.com

 

good news! GmbH
Bianka Boock
Kolberger Straße 36
D-23617 Stockelsdorf
Tel.: +49 451 88199-21
E-Mail: press@getmyinvoices.com

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Zehn gute Taten für zehn gute Jahre JustOn

JustOn engagiert sich für drüsigen Klappertopf, Wendehals und Mopsfledermaus

 

Jena, 4. Juni 2019     Pünktlich zu den Aktionstagen für Nachhaltigkeit unterstützt das Jenaer Softwareunternehmen JustOn die bundesweite Spendenaktion des NABU, mit der das Naturparadies am „Windknollen“ in Cospeda (Stadtteil von Jena) dauerhaft geschützt werden soll. Diese Spende ist Teil einer Reihe von zehn guten Taten, die die Firma bis zum zehnten Geburtstag im Februar 2020 tun möchte. Den Auftakt bildet Aktion 1: Zehn Ar Natur schützen.

 

„Es ist für mich als Unternehmer selbstverständlich, dass wir uns nach dem Motto „Think global, act local“ gerade hier vor Ort engagieren. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Baustein unserer Firmenphilosophie. So wollen wir sowohl innerhalb der Firma zum Umdenken anregen als auch nach außen wirksam werden“, betont JustOn-Geschäftsführer Marko Fliege.

 

Vom seit 2018 zum Verkauf stehenden 159 Hektar Land des ehemaligen Militärgebiets „Windknollen“ konnten bereits 56 Hektar durch den NABU erworben werden.Bis 2021 soll auch die restliche Fläche so dauerhaft gesichert werden. Das Naturparadies bietet eine einzigartige Vielfalt: Hier haben sich nicht nur seltene Pflanzen, wie drüsiger Klappertopf und Frauenschuh oder Feldvögel, wie Heidelerche und Wendehals sondern auch Insekten, wie Wildbiene oder Himmelblauer Bläuling angesiedelt. Nicht zu vergessen sind die stark gefährdete Mopsfledermaus und zahlreiche einheimische Molcharten, die in den zahlreichen Bodensenken leben.

 

Mit seiner Spende möchte JustOn auch andere Unternehmen anregen, das wertvolle Projekt des NABU zu unterstützen.

 

Spenden auch Sie: https://naturerbe.nabu.de/spenden-und-helfen/spenden/24650.html
Weitere Informationen zu JustOn unter www. www.juston.com.

 

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